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Kleinkromsdorf

Die Ersterwähnung von Kleinkromsdorf ist von der von Großkromsdorf zu trennen. Die Unterscheidung tritt erstmals 1382 auf, als der Ort "Kromsdorf kleyne" genannt wird. Im Jahr 1512 erscheint "Kleyn Kromstorff". Im Mittelalter ist hier Besitz des Klosters Oberweimar nachweisbar. Unter der Landesherrschaft des Amtes Weimar waren die Grundherrschaft und die Niedergerichtsbarkeit zweigeteilt. Ein Teil gehörte zum Rittergut Denstedt, ein anderer Teil des Dorfes zum Rittergut Großkromsdorf. Bis zur Reform 1850 gab es in jedem der beiden Ortsteile einen eigenen Schultheiß. Weiterhin befand sich im Ort ein Freigut. Die Bewohner lebten ausschließlich von der Landwirtschaft. Die Besitzstruktur war durch Großbesitz und Mittelbauernhöfe geprägt.

 

Kleinkromsdorf ist an einer Ilmfurt entstanden und hat sich aus einem Sackgassendorf entwickelt. Eine große Erweiterung der Ortslage erfolgte ab 1955 nach der Gründung der LPG "Tal des Friedens" mit dem Bau einer Milchviehanlage, großen Gewächshäusern und zahlreichen Betriebs- und Bürogebäuden am Süßenborner Weg. Auch die Feldwirtschaft erlebte eine großen Aufschwung und ist der einzig noch erhaltenen Betriebsbereich der heutigen Erzeugergenossenschaft.


 

Weimarische Straße 36 b
99510 Ilmtal-Weinstraße OT Kromsdorf

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