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Großkromsdorf

Großkromsdorf wird 1150 erstmalig in einer Urkunde des Erzbischoffs Heinrich von Mainz als "Crummesdorf" genannt. Der Ortsname könnte nach der Straßenform oder als Dorf des Krumm (germ. Personenname) entstanden sein. Im Mittelalter lag hier der Besitz des Adelsgeschlechtes von Kromsdorf (1249 erstmalig erwähnt; 1634 ausgestorben). Weiterhin war grundherrlicher Besitz des Klosters Pforte und der Adelsfamilien von Lichtenhain und Flanß vorhanden. 1692 kaufte die Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar Schloss und Rittergut. Seine Erben verwandelten das Gut in ein Kammergut. Von 1858-1882 befand sich im Schloss das Carl-Friedrich-Damenstift. 1905 wurde das Schloß und Gut an den Kammerherrn Major von Conta verkauft.

 

Die Landwirtschaft bestimmte die ökonomischen Verhältnisse, 1782 wird Kleeanbau genannt.. Es herrschte groß- und mittelbäuerlicher Besitz vor. Am Ende des 19. Jh. siedelten sich im zunehmenden Maße Arbeiter aus Weimarer Industriebetrieben an. Wie alle Gemeinden musste Großkromsdorf unter den Auswirkungen zahlreicher Kriege leiden. Eine Schule wird erstmalig 1579 genannt und auch 1945 ist nur einen Lehrer vorhanden. Kromsdorf besitzt die Form eines Straßendorfes. Die gekrümmte Hauptstraße geht von der Flussaue am linken Ilmufer bis zur Westseite des Schlosses.

Weimarische Straße 36
99510 Ilmtal-Weinstraße OT Kromsdorf

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